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Vom Angestellten zum Investor

Aber wie wird man zum Investor. Per Definition handelt es sich bei einem Investor um eine natürliche oder juristische Person, welche als Anleger in Unternehmungen investieren, um daraus einen wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Einer der bekanntesten und erfolgreichsten Investoren aller Zeiten ist unumstritten Warren Buffett, der seinen Weg zum Investor größtenteils über Teilhaberschaften in Form von Aktien an den unterschiedlichsten börsennotierten Unternehmen

beschritten hat.

 

Vor allem in Deutschland aber ist die Anlage in Aktien bislang wesentlich weniger populär wie vergleichsweise in den USA. Der Deutsche risikoscheue Sparer hat sein Geld jahrelang auf dem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto geparkt und einst damit sogar eine kleine Rendite eingefahren. In den meisten Fällen wurde das Ersparte so wenigstens vor dem Wertverlust durch die Inflation geschützt. Zu Zeiten von Niedrigzinsen ist dies allerdings nicht nur sehr unrentabel, es grenzt an die Vernichtung des eigenen Kapitals, da die Inflation zwischenzeitlich sehr viel höher als die jährlich möglichen Zinsen ist.

 

Warum sich also nicht Gedanken über alternative Anlagemöglichkeiten machen und selbst zu einem erfolgreichen Investor werden?

 

Wie soll man mit ein paar EURO im Monat schon etwas bewegen können und wie kauft man eigentlich Aktien?

 

Ganz einfach, Sie eröffnen zunächst ein Depot bei einem der zahlreichen am Markt befindlichen Onlinebrokern. Bei den meisten gibt es dann die Möglichkeit sich über Aktiensparpläne zu Beträgen ab 25 EURO pro Auftrag an etlichen Unternehmen zu beteiligen.

 

Zunächst ist es wichtig sich jeden Monat einen bestimmten Betrag für seine Aktienkäufe beiseite zu legen. Das Geld muss mehr oder weniger frei zur Verfügung stehen und darf nicht für kurz oder mittelfristige Anschaffungen benötigt werden. Zudem müssen Sie schlimmstenfalls dazu bereit sein einen Teil des Geldes, beispielsweise durch Insolvenzen etc. verlieren zu können. Dann wählen Sie von den sparplanfähigen Unternehmen jene aus, von denen Sie glauben, dass sie noch in vielen Jahren existieren. Um Ihnen einen kleinen Denkanstoß zu geben, könnten dies beispielsweise Unternehmen aus der Lebensmittelbranche oder Getränkeindustrie sein, denn gegessen und getrunken wird mit aller höchster Wahrscheinlichkeit immer und krisensicher sollten diese Branchen zudem ebenfalls sein.

 

In meinem Fall investiere ich jeden Monat einen festen Betrag in Sparpläne von ausgewählten Unternehmen, von denen ich ausgehe, dass sie noch in Jahrzehnten profitabel wirtschaften und dessen Produkte oder Dienstleistungen unverzichtbar für die Bevölkerung sind. Um diese Unternehmen nicht nur stumpf jeden Monat zu gleichen Beträgen zuzukaufen, entscheide ich nach eigens erstellten Kriterien monatlich, kurz vor Ausführung der Sparpläne, welche Unternehmen gerade günstig sind oder sich für einen Zukauf lohnen. Natürlich erfordert das für jeden Anleger einen höheren Zeitaufwand, als nur einmal einen Sparplan zu erstellen und diesen über einen längeren Zeitraum nicht mehr zu

ändern. Wer diesen Aufwand jedoch nicht scheut schafft es wesentlich bessere Renditen erzielen zu können.

 

Ganz wichtig bei der Anlage in Aktien ist Zeit, Geld welches nicht benötigt wird und eine Gehörige Portion an Disziplin unabdinglich, um auch in unruhigen Zeiten keine Panikverkäufe zu tätigen. Sie müssen in der Lage sein, Ihr Depot mit einem hohen zweistelligen Prozentwert im Minus ertragen zu können und besser noch, Sie müssen in diesen Zeiten sogar so viel Vertrauen in den Markt und Ihre eigene Aktienauswahl haben um weiter Investitionen zu tätigen. Nur wenn sie das schaffen, werden Sie in der nächsten Krise zu günstigen Konditionen Ihre Lieblingsaktien zu kaufen und den Einstandskurs erheblich verbessern können.

 

Viel Glück bei Ihrer ersten Anlage und stets steigende Kurse sowie einen erheblichen Cashflow durch Dividendenausschüttungen wünscht Ihnen Deine-Aktien.de

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